Wie man man einen Schuldschein verkaufen?


Die Anerkenntnis einer bestimmten Schuld kann man mit Hilfe einer Urkunde regeln. Bei solch einer Urkunde handelt es sich um einen Schuldschein. Dieser soll das Bestehen einer Verpflichtung beweisen. Dabei steht der Schuldschein immer dem Gläubiger zu. Der Schuldschein ist dabei vom Schuldner immer eigenhändig unterschrieben.
Zum Einsatz kommt der Schuldschein in den meisten Fällen beim Schuldscheindarlehen.
Ist man im Besitz eines Schuldscheines, so ist man nicht verpflichtet, weitere Umstände oder das Darlehen zu beweisen oder zu belegen.
Hat der Schuldner allerdings Zahlungsschwierigkeiten und man benötigte das geschuldete Geld dringend und man möchte nicht warten, bis sich die finanzielle Situation des Schuldners geändert hat, so hat man auch die Möglichkeit, den Schuldschein zu verkaufen. Darüber hinaus kann man auch eine sogenannte Factoring Firma damit beauftragen, das Geld vom Schuldner einzuholen. Bei der Factoring Firma handelt es sich um eine Dienstleistung, für die man natürlich bezahlen muss, so dass man in solch einem Fall bis zu 30 Prozent weniger für den Schuldschein bekommt. Wenn man also den Schuldschein verkauft, dann bekommt der Schuldner auch einen neuen Gläubiger. Dieser neue Gläubiger hat natürlich nur so einen hohen Anspruch gegen den Schuldner, wie dieser noch nicht zurückgezahlt hat. Aus diesem Grund ist es auch sehr wichtig, dass alle Zahlungen des Schuldners protokolliert werden.