Darlehensvertrag

Ein Darlehensvertrag ist ein schuldrechtlicher Vertrag. Parteien dieses Vertrages sind der Darlehensgeber und der Darlehensnehmer. Dem Darlehensnehmer werden Geld oder Sachen auf Zeit zum Gebrauch überlassen. Zwischen den Parteien können/müssen verschiedene Parameter vereinbart werden. Zum einen ist die Fälligkeit der Rückzahlung/Rückgabe im Darlehensvertrag zu klären und eine Vereinbarung über die Nutzungsüberlassung des Geldes oder der Sache an den Darlehensnehmer muss abgeschlossen werden. Dies bedeutet, dass der Darlehensnehmer über das Geld oder die Sache frei verfügen kann. Weiterhin verlangt der Darlehensgeber die Rückzahlung des Geldes/Sache und meist wird eine zusätzlich Zinszahlung des Darlehensnehmers an den Geber vereinbart. Bekannte, alltäglich vorkommende Darlehensverträge sind ein Leasing-Vertrag bei einem Autokauf (Autohändler=Darlehensgeber; Kunde=Darlehensnehmer) oder die Gewährung eines Kredites bei einem Immobilienkauf (Bank=Geber; Käufer=Nehmer).
Bei der Rückzahlung des Darlehens können verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten im Darlehesnsvertrag zwischen den Parteien vereinbart werden. Möglichkeiten sind z.B. ein endfälliges Darlehen (Rückzahlung am Ende der Fälligkeit), ein Annuitätendarlehen (Zahlung einer festen Tilgungsrate und Zinsen) oder eines Tilgunsdarlehens (Tilgunsrate konstant; Zinsen variabel).
Generell sollte ein Darlehensvertrag eine gewisse Schriftform einhalten. Die Parteien des Vertrages sollten beinhaltet sein. Weiterhin sollte die Darlehensgewährung (Höhe des Kredites etc.), die Verzinsung, die Art der Tilgung und die Sicherheitsgewährung geklärt und im Vertrag erfasst werden. Als Sicherheit können hierbei materielle Werte des Darlehensnehmer wie z.B. ein Auto oder eine Immobilie gesehen werden, die dem Darlehensgeber eine Rückzahlung seiner Darlehensgewährung zusichert. Weiterhin sollte der Darlehensvertag Schlussbestimmungen wie Datum und Erfüllungsort enthalten und der Vertag sollte von den Parteien unterschrieben werden.